SoLa 13 - Restiberg

Samstag

Unser neues Abteilungsmaskottchen?
Unser neues Abteilungsmaskottchen?

Am Samstagmorgen trafen wir uns als Minions verkleidet am Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Auf einmal tauchten zwei gelbe Minions namens Steve und Dave auf. Sie sagten, dass sie unsere Hilfe bräuchten, weil fast alle Minions bei Experimenten draufgegangen seien. Wir fuhren mit dem Zug nach Linthal.

Von dort aus mussten wir zum Lagerhaus Restiberg laufen. Zum Glück konnten wir bei einem Bauern unsere schweren Rucksäcke abgeben.

Endlich angekommen konnten wir uns einpuffen. Und einige Spiele draussen spielen. Nach einem guten Abendessen schauten wir uns den Film «Ich einfach unverbesserlich» an. Leider stürzte der Computer in der Hälfte des Films ab, weil er keinen Akku mehr hatte. Nach einem ruhigen Tagesabschluss gingen wir alle schlafen.

Der Ortstock von Restiberg aus fotografiert
Der Ortstock von Restiberg aus fotografiert

Sonntag

Der Ämtliplan
Der Ämtliplan

Am Morgen wurden wir mit lauter Musik geweckt und wir hatten ein sportliches Morgenturnen. Nach dem Morgenessen erledigten wir unsere Ämtlis. Die Leiter teilten uns in drei Gruppen auf. Wir mussten in den drei Displizinen Wissen, Sport und Geschicklichkeit möglichst viele Punkte sammeln. Je mehr Punkte man sich erspielte, umso mehr Essen bekam die Gruppe. Nun mussten alle mit ihrem Essen ein möglichst gutes Mittagessen über dem Feuer kochen. Nachher gab es noch Stafetten und andere Spiele in der Gruppe.

Nun hatten wir Freizeit. Nachdem eine Ämtligruppe aufgetischt hatte, konnten wir Abendessen. Am Abend besuchten uns noch die Wissenschaftminions und wir experimentierten. Wir sangen noch ein «Lailai» und schon war der Tag zu Ende.

Montag

Am Montagmorgen hatten wir kein Morgenturnen, weil wir den ganzen Tag weg waren. Nach dem Frühstück kam Agnes und fragte uns, ob wir ihr helfen ihr Geschichten-Minion zu suchen. Wir gingen ins Dorf runter und machten dort einen OL. Die Küche kam am Mittag auch noch zu uns und wir grillierten.

WiuWiuWiuWiuWiuWiu...
WiuWiuWiuWiuWiuWiu...

Am Nachmittag ging der OL weiter. Nachher wanderten wir wieder in unser Lagerhaus zurück und assen Älpler Makronen.

Dann kam das Spa-Minion. Wir wurden massiert, bekamen Gesichtsmasken und Honig in die Haare und konnten unsere Hände und Füsse verwöhnen lassen. Es gab wie jeden Abend Tagesabschluss und Lai-Lai.

In der Nacht wurden wir auf einmal von einem „WiuWiuWiuWiuWiu“ geweckt und rannten aus dem Haus, weil Vektor draussen mit einem Verstrahlungsstrahler um sich schoss. Währenddessen löste sich eine Massenpanik aus. Auf einmal rannte Vektor über den oberen Eingang ins Haus. Leider wurde das Minion Dave verstrahlt und wir mussten ihn in einem Einzelzimmereinsperren. Wir gaben Dave ein paar Schlaftabletten und gingen alle wieder beruhigt ins Bett.

Dienstag

Am nächsten Morgen, nachdem wir Dave mit einem Gegenmittel wieder geheilt hatten, kam Agnes wieder zu uns und wir mussten mit ihr aufräumen. Nach ein paar Stunden Freizeit gab es Mittagessen. Nachmittags kam das Postminion und wir schrieben Karten und machten Stempel. Am Abend machten wir ein Feuer und grillierten. Nach dem Essen gab es noch ein lustiges Rollenspiel und wir mussten einen Schatz suchen. Der Schatz bestand aus zwei Schokoladentafeln. Nun hiess es ab ins Bett und sofort schlafen.

Grillade zum Znacht
Grillade zum Znacht

Auf einmal wurden wir geweckt, weil Scilla gefesselt, mit einem V auf der Stirn, in unserem Zimmer lag. Wir mussten die Wanderschuhe anziehen und nach draussen rennen. Wir sahen zwei Kerzen-Wege und teilten uns auf. Beide Gruppen hatten ein Funkgerät, und als Hilferuf einigten wir uns auf „Schoggi“. Auf einmal schrie die eine Gruppe „Schoggi, Schoggi“ und die andere Gruppe lief schnell zum Haus zurück. Plötzlich sprach nicht mehr einer der Pfadis mit der Gruppe, sondern Vektor. Er sagte, sie sollten die Gebrauchsanweisung für den Verstrahlungsstrahl holen und zu ihm bringen. Nach einer kurzen Suche im Haus kamen sie zu Vektor. Dort lagen die Mitglieder der anderen Gruppe gefesselt auf dem Boden. Doch zum Glück gelang es ihnen Vektor zu überlisten und wir konnten alle mit dem Verstrahlungsstrahl fliehen. Nach dieser anstrengenden Nachtübung gingen wir alle rasch ins Bett.

Mittwoch & Donnerstag

Da scheinen beim Morgenturnen noch nicht alle so fit zu sein
Da scheinen beim Morgenturnen noch nicht alle so fit zu sein

Trotz der langen Nacht wurden wir am Morgen erbarmungslos mit lauter Musik geweckt. Nach dem Morgenturnen gab es ein ausgiebiges Frühstück.

Als alle ihre Ämtlis gemacht hatten, kam ein Minion vom Forschungszentrum zu uns und erklärte uns, dass unser Lagerhaus vom Verstrahlungsstrahl verstrahlt worden sei. Jedoch sei die Strahlung im Moment noch nicht lebensbedrohlich, also kein Grund zur Aufregung. Anstatt in Panik auszubrechen, lernten wir am Morgen fleissig einiges über die Anwendung des Kompasses und den Umgang mit Karten.

Danach besuchte uns das Forschungsminion erneut. Dieses Mal jedoch mit schlechten Neuigkeiten: die Strahlung hat zugenommen und wir müssen das Haus verlassen. Also teilten wir uns in drei Gruppen auf. In diesen sollten wir in einem Dorf nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen. Nach diesem Schock assen wir erst einmal das Mittagessen, bevor wir blitzschnell alles Brauchbare in unsere Rucksäcke stopften und uns auf den Weg machten. Wir wanderten in unseren Gruppen den ganzen Nachmittag lang. Auf unserer Reise mussten wir noch einige Aufgaben erledigen, bis wir uns alle zusammen am nächsten Tag vor einer Badi trafen.

Vorbereitungen für den Hike
Vorbereitungen für den Hike

Dort erholten wir uns vom Wandern. Spät am Nachmittag durften wir bei strömendem Regen wieder zurück ins Lagerhaus, da die Strahlung behoben werden konnte. Der Abend verlief ruhig und wir konnten uns entspannen.

Freitag

Kiwi beim Ballone abfüllen
Kiwi beim Ballone abfüllen

Zum ersten Mal seit dem Beginn des Lagers konnten wir lange ausschlafen. Nach dem Aufstehen und dem Morgenturnen wurden wir von einem leckeren Frühstück erwartet. Es gab Rührei, Brot mit Marmelade oder Nutella und verschiedene Müesliarten.

Frisch gestärkt lernten wir Pfaditechnik und konnten das neue Wissen sogleich auch anwenden. Als unsere Köpfe vor lauter Informationen schon fast zu rauchen begannen, durften wir eine Pause einlegen und unser verdientes Mittagessen essen.

Am Nachmittag stand uns ein Atelier bevor. Wir konnten auswählen, ob wir Masken aus Gips, Knetbälle aus Ballonen und Mehl oder Minions aus Überraschungseiern anfertigen wollten. Zudem überlegten wir uns alle einige Beiträge für den Abschlussabend, der an diesem Tag noch stattfand.

Nala als Liliput
Nala als Liliput

Als alle soweit waren, begann der Abend mit einer lustigen Aufführung der Leiter: einem Liliput. Dabei versteckte sich je ein Leiter hinter einem anderen, sodass man nur noch seine Arme und Hände sah. Nun versuchte dieser den Vorderen mit allem Möglichen zu füttern. Dabei sieht er jedoch, sehr zum Vergnügen des Publikums, nichts. Fortgesetzt wurde der Abend mit den Beiträgen der Pfadis. So machten wir ein Popcornwettessen, durften uns einen spannenden Comic und ein kleines Theater anschauen und hörten noch ein selbst geschriebenes Lied über unser bisheriges Lager. Müde verkrochen wir uns zum letzten Mal in unsere Betten.

Samstag

Mit dem Gedanken, dass das Lager nur noch bis heute Abend dauern würde, standen wir auf und assen unser Frühstück. Gru kam uns mit seinen drei Töchtern besuchen und sagte uns, dass wir unseren Zweck erfüllt hätten und nun wieder gehen könnten.

In der Hoffnung nichts zu vergessen, packten wir schnell wieder alles in unsere Rucksäcke. Als alles irgendwo verstaut war, begannen wir das Haus von oben bis unten gründlich zu putzen. Dafür teilten wir uns wieder in Gruppen auf. Für die unterschiedlichen Räume, die wir sauber fegten, bekamen wir Punkte. Am Schluss gewann das Team mit den meisten Punkten.

Vor der Abreise stärkten wir uns noch mit selbst gebackenem Zopf und machten uns dann auf den Weg ins Tal zum Bahnhof. Auf der langen Heimreise, die einige schlafend, andere munter quatschend verbrachten, stand uns allen das Ergebnis von sieben Tagen wenig Schlaf, viel Action und einer bestandenen Mission ins Gesicht geschrieben. Nach der Zugfahrt verteilten wir noch die letzten Esswaren, gaben die Schätze der Fundkiste wieder ihren eigentlichen Besitzern zurück und beendeten das Lager schliesslich mit dem Abtreten. So gingen wir alle müde und zufrieden in verschiedene Richtungen nach Hause. Jeden von uns erwartete nun noch ein individuelles Abenteuer, denn die Sommerferien hatten gerade erst begonnen!!!

 

Allzeit bereit

Chippy, Ramira, Valea, Lavaja

 

Das war ein super tolles Lager!
Das war ein super tolles Lager!

 


Weitere Fotos findest du bei den Alben