Keck's Pfaditechnik Kästchen

Lieber Pfader und liebe Pfaderin

Heute verwöhne ich euch einmal nicht selbst, sondern möchte euch teilhaben lassen an der Prosa, dem Geist und wahnsinnigen schreiberischen Talent eines beinahe unbekannten Autors welcher unter dem Pseudonym K. 3ck bereits viele, ja unzählig viele Preise im literarischen Bereich der Pioniertechnik einheimste und dessen unglaubliche Werke, an der Zahl allein in diesem Jahr geschätzt an die 1000, viele begeisterte Leser verzaubern. Hier einige der ersten übersetzten Zeilen aus einem seiner bekanntesten Werke mit dem Titel:

 

„Leben wie zu BiPi’s Zeiten - Meine noch besseren Abenteuer“

 

Das Kapitel mit dem Titel: „Vom alltäglichen Gebrauch bis zur speziellen Behandlung einer Ausschussblache.“ (Seite 1289) in dem er von der Zeit, während dieser Zeit schreibt und er erläutert, wie er durch einen Gedankenblitz zu seiner grössten Erfindungen in seiner Pfadilaufbahn kam und weshalb sie ihn reich machen wird. Als persönlicher Freund hat er mir erlaubt, den genauen Abdrucken seiner Idee am Ende des Kästchens anzufügen.

 

Bald werden mit dem Thermometer, den herbstlichen kühlen Regentropfen auch die Blätter von den Bäumen fallen. Wir dürfen auf einen heissen und auch kalten, sonnigen und verregneten, bewölkten und stahlblauen, also wechselhaften Sommer zurückblicken. Viele von euch können ihn, oder insbesondere die Sommerferien, mit tollen Reisen oder aber fürs Pfadiherzen am wichtigsten, mit den Sommerlager- Erlebnissen verbinden. Für einige von euch ist dieser Somme,r der Sommer des Jahres 1. Denn vielleicht werdet auch ihr einmal wie ich alter Pfadihase, wie auch BiPi bis zu seinem Tod, die vergangenen Jahre und Sommerferien überhaupt nur an den vergangenen Sommer- und Herbstlagern zählen lernen.“

 

„Der Stoff für meine diesmalige Abenteuererzählung nahm seinen Anfang, wie ihr nun sicher bereits richtig vermutet, im Sommerlager. Das eben beschriebene Wetter führt nach dem SoLa in unserem Materiallager unter dem auch heute noch so genannten „Bäumlisächer Kindergarten“ zu einem schwülen, leicht feuchten und erdig, sumpfig riechendem Klima. Viele langsam vor sich hintrocknende Aussenzelte, Plastikplanen von den Zeltböden und als „Leichenblachen“ benutze Auschussblachen trugen da, unnötig zusagen, nicht unwesentlich dazubei.“

 

„Die Bezeichnung Leichenblache ist nicht falsch zu verstehen, da wird nicht über Leichen gestiegen um ein Lager zu errichten. Nein, vielmehr ähnelt die Szene, wenn während dem Lagerbau die Erde aus ausgehobnen Löchern in Blachen von diesen weg aus dem Gebiet der zukünftigen Überdachung, Feuerstelle oder Toilettengelegenheite geschleppt und geschleift wird, der eines düsteren Mafiosifilms mit Mord und Todschlag. Schwere und in Blachen eingewickelte Erdköper, die von Personen welche ab der grossen Anstrengung ächtzen und ihr Gesicht verzerren, aus dem alltäglichen Lagerleben entfernt werden, dass man nicht jedes zweite mal beim Durchqueren eben desser Stelle über die in Tuch gewickelte Erde auf die Nase fällt...“

 

„...Ja, so liegen diese Blachen meist zwei bis, ja sogar zehn, oder vierzehn Tage im Regen und in der Sonne, gefüllt mit lebendem Boden in dem Würmer kriechen und Käfer krabeln und das Unkraut seine Unwesen treibt. Bis deren Inhalt am Ende des Lagers wieder in die nun leeren oder zuschliessenden Pfahllöcher, Feuerestellen und WC- Gruben gekippt wird. Achtsam gestappelt, aber meist auch noch „leicht“ feucht und erdig erreichen sie den Bäumlisächer und erweitern seinen heimeligen Geruch um eine weitere Note.

 

„So stand ich nun da. Mein Oberkörper von der stechenden Sonne und dem fleissigen Arbeiten zum schwitzen genötigt. Aufrecht über der Blache. In aufwirbelnden Staub und Dreck gehüllt der sich nach jedem wenden und ab und entspannen auf meiner Haut mit dem Schweiss vermengte. Diese Idee ist Gold Wert.“

 

Ich hoffe euch haben die folgenden, aus dem unverständlichen schweizerdeutschen Slang der erste Ausgabe des Autors übersetzten Zeilen, gemundet. Es folgt der Abdruck seiner Idee:

 

Skizze der Idee (ausschliesslich für Ausschussblachen):

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Material

  • 4 Erdnägel
  • 2 Reisbesen
  • 1 Hammer
  • alle extrem dreckigen aber trockenen Auschussblachen

Vorgehen

  1. Man spannt die Blache mit den Ernägeln durch die Schnüre an den Ecken der Blachen auf den Boden (am besten platten Boden im Garten)
  2. Man reinigt die eine Seite der Blachen zu zweit mit den Reissbesen
  3. Wendet wenn sauber ist
  4. Beginnt von neuem

8-ung!! Diese Idee ist nur zu verwenden für Auschussblachen, da es dabei grob zu und her geht und normale Blachen ernsthaften Schaden nehmen könnten → Materialschaden

denn:

Normale Blachen

Sollten nicht so arg verschmutzt werden und sind wiefolgt zu pflegen:

  1. Sofort Trocknen
  2. Bürsten, mit einer Handbürste

8-ung!! Niemals in eine Wachmaschine auf Grund der vorhandenen Imprägnierung.

 

Mis Bescht

 

Allzeit bereit

 

Keck