Keck's Pfaditechnik Kästchen

Liebe Pfader und liebe Pfaderin

Für ein erstes Mal haben wir an vergangenen Pfingsten ein Pfingstlager mit der ganzen Abteilung verbracht. Vom Wölfli zum Pfadi über den Raider zum Leiter waren wir alle gemeinsam in Küssnacht am Züriberg auf dem Pfannestiel. Es wurde gemeinsam, gespielt, gerätselt, gekämpft, gesungen und gegessen. Und genau über letzteres möchte ich euch mehr erzählen.

Ihr wurdet da fürstlich, fürsorglich und ausgewogen verpflegt, mit Lasagne, Älplermacaroni, Lunch, Wähe und an jedem Tag mit selbst gemachten Brot zum Morgenessen, welches nach belieben mit Nutella oder Konfitüre bestrichen werden konnte. All dies habe ich mit meiner Küchen-Crew die aus drei weiteren Personen bestand für euch zubereitet. Zu spitzen Zeiten bedeutete dies für uns, 60 Personen mit einer Mahlzeit zu verköstigen und dies in einer Küche, die für eine Versorgung von nur gerade mal etwas mehr als der Hälfte davon, ausgelegt ist. Unsere Vorbereitungen auf diese drei Tage intensive Küchenarbeit, welche von braten, bis dämpfen und garen, über rühren, schneiden, hacken und schnippseln, löffeln, würzen und probieren ging, bestand aus dem bereitstellen der Rezepte, dem ausrechnen der Mengen und einem drei wöchigen Lauf und Ausdauer-training, begleitet von mehreren Kraftrainings in einem Trainings-center, um auf diese sportliche höchst Leistung vorbereitet zu sein.

Garamel
Roman und Marion an der Kasse, geschafft aber glücklich ;)

 

Beim zweistündigen Einkaufs-marathon haben wir dann am Ende fast fünf Einkaufswägelchen im Migros gefüllt und mussten am Ende, um diese an die Kasse zu manövireiren, eigens den Laden eigenen Abschleppwagen vorne an die Kette der Wägelchen hängen.

 

Im Lagerhaus angelangt begann nun der Lagerküchenalltag, der im Gegensatz zu dem in einem SoLa, bereits nach drei Tagen zu Ende geht. Von Mahlzeit zu Mahlzeit schwanden die Mengen an Lebensmittel im Kühlschrank, in den Vorratsschränken und in den als platzsparende Massnahme verwendeten Pfannen welche nicht gebraucht wurden. Die Stimmung in der Küche war meist so sonnig wie das Wetter an diesem Pfingstwochenende, aber wurde zeitweilen auch so hektisch wie ein die Böen eines heftigen Regensturm der sonst an Pfingsten unsere Lager heimsucht. Eng und klein die Küche – gross die Speisen. Und mal für mal versuchten wir uns zu übertreffen und am finalen letzten Abend (von zwei) den grössten Dessert aller Zeiten zu servieren. Aber die gewünschte Garamelköpfli, die parallel zu Wähe und Brot entstanden, wurden und wurden nicht hart, sprich puddingweich, sondern blieben flüssig. Am Ende kreierten wir daraus in einen Crunched - Ice – Garamel – Drink.

 

Zur Horizonterweiterung ist unten das besagte Rezept abgedruckt. Aber als Pfader solltest du mit deinen Kochskills und deiner hervorragende Kombinationsgabe besitzen mehr aus diesem ziehen, nämlich auch des Rätsels lösung.

Also bist du jetzt gefragt! Finde Raus welche Zutat fehlte damit die Garamelköpfli hart geworden wären, in dem du dich ans Abtreten zu erinnern versuchst, den dort findest du den Hinweis in den übriggebliebenen Lebensmittel die verteilt wurden. Welche Zutat aus dem Rezept ist in der hektikt der Lagerküche dem Garamelköpfli vergessen worden zu zufügen?

 


Garamelköpfli für vier Personen

 

Zutaten

  • 50g Zucker
  • 1L Milch
  • 1 Vanillstängel aufgeschnitten
  • 10 Eier
  • 160g Zucker

 

Rezept

  1. Zucker caramelisieren, d.h. den Zucker in einer Chromstahlpfanne erhitzen, bis er hellbraun wird (Achtung, sehr heiss! Nicht mit dem Finger probieren..) und in die Formen geben.
  2. Milch aufkochen und Vanillestängel zugeben
  3. Eier mit dem Zucker verrühren und die heisse Milch zugeben und verrühren. Die Sauce in die vorbereiteten Formen füllen
  4. Im Ofen bei 120°C ca. 1 Std. backen, bis die Flan dick werden. Darauf achten, dass die Masse nicht aufkocht, da sonst die Eier gerinnen und das Ganze wie ein Emmentaler aussieht. (Geht auch gut im Wasserbad, da sie dann nie über 100°C warm werden)
  5. Die Caramelköpfli kühl stellen und kühl servieren. Zum servieren stürzen und mit Schlagrahm und Früchten ausgarnieren